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efix ROS

Teilautonomes Fahren für E-Rollstühle zur Kollisionsvermeidung

Med Tech

# Product Design
# Product Strategy
//Relevance

Selbstbestimmung für mehr Lebensqualität

Ziel des Projekts war es, die Selbstständigkeit von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durch ein teilautonomes E-Rollstuhlsystem zu fördern. Ein innovativer Tech Stack aus Sensorik, Aktuatorik und Middleware sollte neue Möglichkeiten aufzeigen – von sicherem Navigieren im Alltag bis hin zur intelligenten Interaktion mit der Umgebung. Gleichzeitig diente das Projekt als spannendes Testfeld für zukünftige Mobility Services im Bereich Care, Health und Smart Assistance.

//Challenge

Schmale Türen, volle Gänge: Herausforderung für Mensch & Bestandsprobe für Hardware

Der Rollstuhl soll zuverlässig, präzise und sicher durch Alltagsumgebungen manövrieren. Die größte technische Herausforderung: eine sichere und exakte Lokalisierung in Echtzeit, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten und in unstrukturierten, engen Umgebungen. Dabei zeigte sich in der Bestandsprobe ein kritischer Schwachpunkt: das Frontpanel. Es ist das erste Bauteil, das bei Kollisionen oder Fehleinschätzungen in engen Räumen beschädigt wird – was zu teuren Reparaturen oder im schlimmsten Fall zu einer kompletten Manövrierunfähigkeit führen kann. Gerade in sensiblen Alltagskontexten ist jedoch maximale Ausfallsicherheit gefragt. Die zentrale Aufgabe bestand deshalb nicht nur in der Auswahl einer präzisen Sensorik, sondern auch im Aufbau eines robusten, wirtschaftlich tragbaren Hardware-Setups, das langfristig zuverlässig funktioniert und für eine Serienfertigung geeignet ist.

//Approach

Elektrisches Laden digital erlebbar machen

Unter diesem Leitgedanken wurde eine modulare, skalierbare Plattform für das Ladeerlebnis entwickelt. Ziel war es, die Komplexität des Ladevorgangs zu reduzieren und Marken zu ermöglichen, ihre eigenen Nutzeroberflächen anzubieten. Das plattformübergreifende Frontend ist mit Flutter in Dart entwickelt. Damit lassen sich performante Anwendungen mit ansprechenden Animationen entwickeln – sowohl als App wie auch als Weblösung. Der modulare Aufbau erlaubt dabei eine einfache Anpassung an unterschiedliche Marken und Einsatzzwecke, etwa für White-Label-Lösungen. Im Backend wurde eine ereignisgesteuerte Cloud-Architektur realisiert, die sämtliche Events eines Ladevorgangs zeitlich erfasst, analysiert und interpretierbar macht. Das schafft die Grundlage für datenbasierte Optimierungen, transparente Nutzererfahrungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung des digitalen Ladeangebots.

//Collaboration

Was als Projekt begann, wird zum Treiber kulturellen Wandels

chargeBIG startete als internes Venture von MAHLE – in enger Zusammenarbeit mit Intervall und unserem Team. In kürzester Zeit entstand ein skalierbares Ökosystem, das heute unter anderem am Flughafen Stuttgart im Einsatz ist. Wir haben chargeBIG in der frühen Phase intensiv begleitet – strategisch wie technologisch – und dabei geholfen, die Grundlagen für ein eigenständiges Unternehmen mit inzwischen über 30 Mitarbeitenden zu schaffen.

//Impact

Mehr Software, weniger Hardware: smart und wirtschaftlich nachhaltig

MAHLE positioniert sich mit chargeBIG als Vorreiter der digitalen Transformation im Bereich Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Durch die Entwicklung eines innovativen, skalierbaren digitalen Ökosystems gelingt es, sowohl interne Prozesse als auch externe Services zukunftssicher und nutzerzentriert zu gestalten. Das Spin-off stärkt MAHLEs Wettbewerbsfähigkeit, fördert den kulturellen Wandel hin zu mehr Agilität und Innovation und setzt neue Standards für die Zusammenarbeit zwischen Hardware-Herstellern und digitalen Dienstleistern.

Let’s Co-create the Future, Together!

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Maximilian Schmitt

Maximilian Schmitt, R&D Lead